Krankenfahrten

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Krankenfahrten aller Art
Auch nach der Gesundheitsreform gibt es weiterhin die Möglichkeit, mit dem Taxi zum Arzt, zur Therapie, zur Dialyse oder in die Klinik gefahren zu werden.

Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre Krankenkasse Ihnen schriftlich die Übernahme der Kosten zusichert. In dieser Kostenübernahmeerklärung ist auch festgelegt, ob Sie einen Eigenanteil an der Fahrer entrichten müssen. Sollten Sie allerdings über einen Befreiungsausweis verfügen, der Sie von den gesetzlichen Zuzahlungen befreit, entstehen keinerlei Kosten für Sie.

Bei Vorlage der Kostenübernahmeerklärung in Verbindung mit der ärztlichen Notwendigkeitsbescheinigung ( Krankentransportschein) Ihrer Arztes übernehmen wir gerne die Fahrten von Ihrer Wohnung zu Ihrem Arzt oder der Klinik und/oder zurück.
Die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse übernehmen wir! – Sie bestätigen dem Fahrer nur die Durchführung der Fahrten mit Ihrer Unterschrift.
Unabhängig von der Empfehlung Ihrer Krankenkasse steht Ihnen die Wahl des Taxiunternehmens frei.
Ärztlich verordnete Fahrten zur stationären Aufnahme und Entlassung nach stationären Aufenthalt, zu vor- und nachstationären Behandlungen, zu ambulanten Operationen und zurück und zu den dazugehörigen Nachkontrollen können wir ohne separate Genehmigung direkt mit der Krankenkasse abrechnen.
Ebenso bedarf es keiner Genehmigung durch Ihre Krankenkasse, wenn Sie im Besitz der Pflegestufe 2 und 3 sind.
Haben Sie weitere Fragen oder sind Sie sich nicht sicher, ob Sie alle notwendigen Unterlagen haben??? Rufen Sie uns gerne an, wir helfen Ihnen!!

 

INFO:

Patienten – Merkblatt für die Krankenfahrten mit Taxi und Mietwagen (2014)

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Patienten – Merkblatt für die Krankenfahrten mit Taxi und Mietwagen (2014)

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Patienten – Merkblatt für die Krankenfahrten mit Taxi und Mietwagen (2014)


I . Genehmigungsregelung

Grundsatz:     vorherige Verordnung des Arzte + vorherige Genehmigung durch Krankenkasse
Verordnung:   Beförderung mit im Zusammenhang mit einer Krankenkassenleistung zwingend medizinisch notwenig sein
° Angabe der zwingenden medizinischen Notwendigkeit auf der Verordnung
° Notwendigkeit der -  auf dem direkten Weg zu erfolgenden – Beförderung ist gesondert für Hin- und Rückfahrt zu begründen
°Sofern keine medizinische Gründe entgegenstehen, ist eine Sammelfahrt unter Angabe der Patientenzahl zu verordnen, wenn mehrere Patienten zum gleichen Ziel zu fahren sind
°Ggf. muß auch die Wartezeit angekreuzt werden.  

Generelle Zulässigkeit für Krankenfahrten-Verordnung ohne Genehmigung durch Krankenkasse  
a)    Fahrten zu Krankenkassenleistungen, die stationär erbracht werden ( Hin- und Rückfahrt)
b)    Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung (im Krankenhaus) gemäß § 115a SGB V (muss unter Angabe der Behandlungsdaten unbedingt auf Muster 4 angekreuzt sein) . Allgemeine Voraussetzung: Verkürzung oder Vermeidung einer voll- oder teilstationären Krankenhausbehandlung.
c)    Fahrten zu einer ambulanten Operation im Krankenhaus oder in Vertragsarztpraxis gemäß § 115 b SGB V sowie zu Vor- und Nachbehandlung dieser OP 8 muss unter Angabe des OP-Datums unbedingt auf Muster 4 angekreuzt sein.
Bei den Fallgruppen B9 und c) ist die Zuzahlung nur für die erste und letzte Fahrt zu leisten ( lt. Krankenkassen- Spitzenverbandsvereinbarung vom 26.11.2003).

Ausnahmsweise Zulässigkeit für Krankenfahrten-Verordnung bei folgenden ambulanten Behandlungen  
1.    Gruppe:  Der Patient wird mit einem grunderkrankungsbedingten Therapieschema behandelt, das eine hohe Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum aufweist
UND
Die Behandlung selbst oder der Krankheitsverlauf beeinträchtigt den Patienten so, dass eine Beförderung zur Verhinderung von Lebens- und Gesundheitsgefahren unerlässlich ist.

Diese beiden Voraussetzungen sind in der Regel erfüllt bei
-    Fahrten zur Dialysebehandlung
-    Fahrten zur Strahlentherapie
-    Fahrten zur Chemotherapie
Auch andere Grunderkrankungen können unter diese Regelung fallen ( z. B. MS-Patienten, Schlaganfall, Parkison, chronische Wirbelsäulenschäden usw.)
2.    Gruppe   Der Patient ist mobilitätseingeschränkt und legt
– einen Schwerstbehindertenausweis mit den Merkzeichen „aG“ , „BI“ oder „H“ oder
-  einen Einstufungsbescheid der Pflegestufe 2 oder 3 vor.

3. Gruppe  Gleichgestellt der 2. Gruppe sind Patienten – auch ohne Besitz eines entsprechenden Schwerbehindertenausweises oder Einstufungsbescheid -, die vergleichbar mobilitätsbeeinträchtigt sind und einer längeren ambulanten Behandlung bedürfen

So gut wie immer gilt hier: vorherige Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Ausnahme von der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse:
Hinsichtlich sog. Nicht planbarer Patientenfahrten, also solcher, die wegen akuter Erkrankung notwendig werden, bei denen aber eine vorherige Genehmigung wegen nicht geöffneter Kassen-Geschäftsstellen (am Wochenende odernachts!) gar nicht zu erhalten ist, existiert ein Beschluss der Spitzenverbände der Krankenkassen, dass die Genehmigung im Einzelfall auch nachträglich eingeholt werden kann. Berufen Sie ich – auch und gerade für die Vergangenheit – auf diesen Beschluss!

 

Ärztliche Verordnungen sind der Krankenkasse mit dem Genehmigungsantrag frühzeitig vorzulegen. Die Krankenkasse legt Dauer, Art des Beförderungsmittel, Geltung für Hin- und Rückfahrt fest.

Versicherte mit einem Schwerstbehindertenausweis mit den Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“ oder der Einstufung in die Pflegestufe 2 oder 3 müssen vor der ersten Fahrt einmalig eine Genehmigung beantragen. Diese wird in der Regel für die Dauer der Gültigkeit des Schwerstbehindertenausweises bzw. des Pflegestufenbescheides erteilt und gilt dann für alle vom Arzt medizinisch notwendig verordneten Fahrten. Weisen Sie ggf. Ihre Patienten, deren Angehörigen, Betreuer oder die Altenheime daraufhin.

 

II. Zuzahlungsregelung

Grundsätzliche Zuzahlungsregelung:

Der Patient hat je Fahrt 10% der Beförderungskosten einer verordneten ( bei einer genehmigungspflichtigen und genehmigten) Beförderung – mindestens 5 Euro höchstens 10 Euro – zu entrichten. Kostet die Fahrt weniger als 5 Euro, ist der Fahrpreis zu zahlen.

 

Die Zuzahlung ist je Fahrstrecke zu zahlen, unabhängig ob der Unternehmer beide Fahrstrecken oder nur eine mit Wartezeit vertraglich abrechnen kann! Die Wartezeit im letzteren Fall wird dabei der Rückfahrt zugerechnet.

 

Belastungsgrenze

Infos zur Belastungsgrenze:

Grundsatz: 2% der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt

Ausnahme: 1% der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt bei chronisch Kranken, die wegen derselben Krankheit in Dauerbehandlung sind.

 

Überschreiten der Belastungsgrenze:

Patienten, die ihre persönliche Belastungsgrenze erreichen, werden auf Antrag für den Rest des Kalenderjahres von weiteren Zuzahlungen von der Krankenkasse freigestellt. Die Krankenkasse ist verpflichtet, dann eine entsprechende Bescheinigung über das Überschreiten der Belastungsgrenze zu erteilen. Für die Belastungsgrenze sind alle Zuzahlungen, also nicht mehr nur wie bisher die für Arznei- und Verbandsmittel, Fahrkosten und Heilmittel, sondern auch bspw. die Zuzahlungen im Krankenhaus, bei stationären Vorsorge- und Reha-Leistungen sowie weitere Hilfsmittel, die bisher unberücksichtigt blieben, einzubeziehen.

Viele Krankenkassen bieten die Möglichkeit, die Zuzahlungsbefreiung durch Vorabzahlung der 15- oder2%- Belastungsgrenze schon im Voraus zu erhalten.

Für die Berechnung der Belastungsgrenze ist zu beachten:

-          Für den ersten im gemeinsamen Haushalt lebenden Familienangehörigen/Lebenspartner vermindern sich die Bruttoeinnahmen in 2014 um 4,977 Euro, für jeden weiteren um 3,318 Euro.

-          Davon existiert wiederum eine Ausnahme bei eigenen Kindern des Patienten oder Kindern des Lebenspartners. Die Konsequenzen daraus sollten aber wegen der Schwierigkeit der Berechnung direkt bei Ihrer Krankenkasse erfragt werden.

-          Beschädigten-Grundrente nach Bundesversorgungsgesetz u.Ä. werden nicht angerechnet.

-          Für Patienten, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch XII oder im Rahmen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz, Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Sozialgesetzbuch II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) oder Ausbildungsförderung erhalten oder wenn die Kosten der Unterbringung in einem Heim oder einer ähnlichen Einrichtung von einem Träger der Sozialhilfe oder der Kriegsopferfürsorge getragen werden, ist der sog. Regelsatz für Haushaltsvorstände für die Berechnung der Bruttoeinnahmen maßgeblich.

Wegen der Schwierigkeit der Berechnung ist zwingend die Beratung bei der Krankenkasse zu empfehlen, die eine theoretische Berechnung durchzuführen hat.